Produktempfehlung #2: Bio-Bratöl

Bio-Bratöl

Hallo zusammen!

Oft werde ich gefragt, mit welchen Ölen man grundsätzlich braten darf oder mit welchem Öl ich eigentlich brate. Das kommt wohl daher, dass viele von euch schon einmal gehört haben, dass es nicht sonderlich gesund ist, wenn ein Öl über seinen Rauchpunkt hinaus erhitzt wird. Dies passiert besonders schnell bei kaltgepressten Pflanzenölen, da sie meist einen großen Anteil an hitzeempfindlichen mehrfach ungesättigten Fettsäuren enthalten. Wenn ihr euch für dieses Thema interessiert, findet ihr in der Kategorie „Fett macht Fett!? Alles was Ihr über Fette wissen solltet!“ viele weitere interessante Fakten.

Heute möchte ich euch ein sogenanntes High-Oleic-Sonnenblumenöl vorstellen, das ihr im Laden meist unter dem Namen „Bratöl“ finden könnt – leicht auffindbar also. Der Name Oleic rührt übrigens von der englischen Bezeichnung der Ölsäure (oleic acid) her, die eine einfach ungesättigte Fettsäuren und Haupbestandteil dieser Öle ist. In den vergangenen Jahrzehnten hat man die Sonnenblumen immer mehr dahin züchten können, das ihre Samen höhere Anteile an Ölsäure aufweisen. Praktisch, denn nun können wir auf dieses Öl zum Braten nutzen und müssen nicht auf raffinierte Öle zurückgreifen, die in der Regel keine gesunden Begleitstoffe mehr enthalten. Die Bio-Bratöle werden lediglich gedämpft, was wesentlich schonender als die stärkere Erhitzung bei der Raffination ist. Hierdurch werden die Bratöle auch milder im Geschmack, was beim Braten durchaus vorteilhaft ist. Denn so wird der Geschmack des Bratguts nicht durch einen zu starken Eigengeschmack des Öls verändert.

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Bio-Bratöl benutze ich schon seit Jahren und kann es nur weiterempfehlen. Denn auch wenn durch das Braten Zuhause erneut gesunde Begleitstoffe des Öls verloren gehen, lassen sich hier mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch mehr davon finden als in einem raffinierten Öl, das ihr zum Braten nutzt. Zudem können bei einer starken thermischen Behandlung von Pflanzenölen, wie sie im Rahmen der Raffination durchgeführt wird, Transfettsäuren entstehen. Mehr dazu findet ihr in der Publikation „trans-Fettsäuren und ihr Einfluss auf die Gesundheit“ des Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.

Es lohnt sich also umzusteigen, zumal die Bio-Bratöle vergleichsweise günstig sind. Die Öle findet Ihr in größeren Supermärkten wie zum Beispiel Rewe oder Edeka, aber auch in Bioläden bzw. Reformhäusern. Qualitativ hochwertige Öle findet Ihr auch auf der Website der Ölmühle Solling, auf der ich auch immer gern bestelle.

In diesem Sinne – Viel Spaß beim Braten!

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