Was bedeutet überhaupt „Vollkorn“?

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Hallo zusammen!

 

Auf diese Frage haben auch die rindeverschmähenden Toast-Esser noch eine Antwort parat: „Es wird das ganze Korn verwendet!“ Danach wird es aber meistens etwas dünn… Dabei wird es dann erst interessant! Was für Körner gibt es eigentlich? Was genau bedeutet das „ganze“ Korn? Aus was besteht ein Korn überhaupt? Wieso wird nicht generell das ganze Korn verwendet? Wie sieht es in Sachen Mehl aus? Woran erkenne ich Vollkornprodukte? Sind nur einige Fragen, die es zu klären gilt. Aber eins nach dem anderen.

Von Korn…

Den Begriff „Korn“ verwenden wir heute eigentlich als Oberbegriff für so ziemlich alles, was eben irgendwie so aussieht. Bestes Beispiel ist das Mehrkornbrötchen, auf dem sich allerlei vermeintliche Körner befinden. Deshalb ja auch der Name!? Nein, nicht wirklich… Auf dem Brötchen findet Ihr meistens Leinsamen, Sesamsamen, Mohnsamen oder auch Sonnenblumenkerne – welche natürlich auch Samen sind. Ihr seht schon, mit der Begrifflichkeit ist das manchmal so eine Sache. Aber zurück zum Korn. Unter dem Begriff „Korn“ zählen wir für gewöhnlich alle Getreidearten. Auch hier fallen dem Toast-Esser neben Weizen wahrscheinlich nicht sonderlich viele ein. Was bei Betrachtung der Nutzverhältnisse auch irgendwo verständlich ist. Tatsächlich gehören zu den Getreidearten aber nicht nur Weizen oder Roggen, sondern auch Dinkel, Gerste, Hafer und sogar Reis, Mais und die dem Toastfetischisten völlig fremde Hirse.

…zu Vollkorn

Vollkorn bedeutet in diesem Kontext nun, dass Ihr das Vollkorngetreide als Einzelprodukt, wie zum Beispiel in Form von Haferflocken (neben Hafer werden übrigens auch noch viele andere Getreidearten als Flocken angeboten), braunem Vollkornreis, Mais oder Popcorn oder (meist weiterverarbeitet) als Zutat in einem anderen Lebensmittel vorfindet. Das trifft zum Beispiel auf Vollkornmehl zu, das Ihr in Brot oder auch in einigen richtigen Vollkorn-Cerealien wiederfindet. Mit „richtig“ meine ich übrigens nicht die Cerealien, an die der Toast-Liebhaber jetzt denken würde und die manche Hersteller gerne mit einem Vollkorn-Anteil von bis zu 35 Prozent anpreisen. Neben einem sarkastischen „Woooow! So viel?“ fällt mir dazu eigentlich nicht viel ein, ist doch der Mehrwert des Vollkorns in Anbetracht der restlichen Inhaltsstoffe extrem zu relativieren. Wer dazu gern etwas mehr lesen würde, dem empfehle ich meine Beiträge zum Thema Müsli.

In meinem nächsten Beitrag geht es dann unter anderem mit der Frage weiter, warum Vollkorn so gesund ist!

 

Liebe Grüße und bleibt gesund,

Euer Claudio

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